
Max Schradin im Banijay-Podcast WOLTER TALKS
„Ich bin ‚der Rentner‘ auf Twitch. Genau das ist mein USP.“ – Max Schradin über sein Creator-Business im Banijay-Podcast WOLTER TALKS Max Schradin weiß, wie man stundenlang live unterhält.
Damals im Interaktionsfernsehen bei 9Live, heute vor Tausenden Zuschauern auf Twitch. In der neuen Folge von WOLTER TALKS spricht er mit Banijay Germany CEO Marcus Wolter darüber, wie sein Creator-Geschäft funktioniert und warum LiveStreaming längst ein professionelles Business ist.
Was auf Twitch oft nach spontanem Entertainment aussieht, ist längst ein professionell organisiertes Geschäftsmodell. Schradin erklärt offen: „Viele denken, du machst einfach die Kamera an und los geht’s. Aber wenn du das nachhaltig betreiben willst, musst du es wie eine Firma führen.“ Einnahmen generiert er über Subs, Werbung und Donations, hinzu kommen YouTube als Zweitverwertung, TikTok für Reichweite und langfristige Partnerschaften.
„Auf Twitch musst du jeden Tag liefern. Die Community merkt sofort, wenn du nicht echt bist. Und sie bleibt nur, wenn du konstant Leistung bringst.“ Seinen besonderen Platz in der Szene beschreibt er mit einem Augenzwinkern: „Ich bin der ‚Rentner‘ auf Twitch. Ich werde bald 48, kann nicht so gut zocken wie die jungen Wilden.
Aber genau das ist mein Vorteil.“ Statt High-End-Gaming setzt Schradin auf Interaktion, Moderation und Live-Erfahrung: „Ich kann Menschen abholen, ich kann acht Stunden live senden. Das habe ich gelernt und das ist mein USP.“ Ein zentrales Thema der Folge ist das Verhältnis zwischen TV und Creator-Welt.
Schradin ist überzeugt: „TV und Social Media können unfassbar viel voneinander lernen. Aber es funktioniert nur, wenn es organisch zusammenkommt. Du kannst Creator nicht in eine Fernsehshow pressen und hoffen, dass es schon wird.“ Marcus Wolter ergänzt: „Wir erleben gerade eine neue Evolutionsstufe der Creator.


